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Melanie 08.01.2015 9:35 Uhr
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Dank Zuckerberg sind Bücher 2015 wieder im Trend

Mark Zuckerberg ist dafür bekannt, scheinbar alles zu erreichen, was er sich vorgenommen hat. So stellt er sich – natürlich zusätzlich zu seiner überaus erfolgreichen Arbeit an der Spitze von Facebook – jedes Jahr eine neue persönliche Aufgabe. Unter anderem lernte er bereits Mandarin und wurde Vegetarier.

Buchclub auf Facebook gegründet

Für das Jahr 2015 hat sich der Facebook-Chef vorgenommen, alle zwei Wochen ein neues Buch zu lesen und es im Anschluss mit Facebook-Mitgliedern in seinem extra für diesen Zweck gegründeten Buchclub zu diskutieren.

Als Erstes fiel seine Wahl auf „The End of Power“ von Moisés Naím. Das Sachbuch handelt unter anderem von der Umverteilung von Macht, die nicht länger große Institutionen besitzen, sondern die in die Hände von vielen einzelnen Menschen gelegt wird. Parallelen zu Zuckerbergs eigenem sozialen Netzwerk, scheint es dabei durchaus zu geben.

Schon jetzt – nur wenige Tage nach dem Start von Zuckerbergs „ A Year of Books“ – ist das Projekt ein voller Erfolg. Über 150.000 Facebook-Nutzer sind bereits seinem Buchclub beigetreten. Und „The End of Power“ war tatsächlich zeitweise bei Amazon ausverkauft.

Zuckerberg hatte vorab die Nutzer seines Netzwerkes dazu aufgefordert, ihm Vorschläge für eine neue Herausforderung im Jahr 2015 zu machen. Bereits an dieser Aktion haben sich rund 50.000 Mitglieder beteiligt.

Dass er sich für die Gründung eines Buchclubs und das Lesen von zwei neuen Werken im Monat entschieden hat, begründet der erfolgreiche Unternehmer damit, dass Lesen „intellektuell bereichernd“ sei und es Menschen ermöglicht, tiefer in ein Thema einzutauchen, als es die meisten Medien heutzutage tun.

„A Year of Books“ wird eine Herausforderung

Dass sich gerade Zuckerberg einer „Medien-Diät“ unterziehen und stattdessen mehr traditionelle Bücher lesen will, scheint zunächst absurd. Denn schließlich trägt er selbst beziehungsweise der riesige Erfolg von Facebook nicht wenig dazu bei, das Leseverhalten der Menschen weltweit zu verändern und das Interesse an „echten“ Büchern sinken zu lassen.

Doch vielleicht ist ja gerade dieser scheinbare Widerspruch die eigentliche Herausforderung für Zuckerberg.

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