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Melanie 15.01.2015 10:14 Uhr
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„Facebook at work“: Testphase gestartet

Mit „Facebook at work“ präsentiert Facebook jetzt sein neuestes Projekt: ein soziales Netzwerk, mit dem Mitarbeiter in großen Unternehmen untereinander kommunizieren sollen.

Das neue, mit Spannung erwartete Angebot richtet sich speziell an Firmenkunden. Unternehmen sollen damit ihre ganz persönlichen sozialen Netzwerke schaffen können, auf die nur die jeweiligen Angestellten Zugriff haben, und die von ihrem Design sowie der Bedienweise Facebook selbst sehr ähneln.

Die berufliche Kommunikation erleichtern

Die App, die benötigt wird, um „Facebook at work“ vollständig benutzen zu können, kann nun im AppStore heruntergeladen werden. Allerdings kann das Programm im Moment trotzdem noch nicht von jedem Interessierten verwendet werden. Zurzeit testen nur ein paar wenige, ausgewählte Unternehmen das Angebot.

Die neue Plattform soll den Mitarbeitern innerhalb einer Firma die Kommunikation erleichtern. Anstatt E-Mails zu schreiben oder miteinander zu chatten, sollen sich die Angestellten durch „Facebook at work“ unkompliziert und zeitsparend austauschen können.

Mit dem Programm können sowohl Nachrichten (gleichzeitig an alle Mitarbeiter) geschickt, als auch Arbeitsgruppen oder Diskussionsrunden zu einzelnen Projekten gegründet werden. Außerdem können dort Hinweise und Veranstaltungen gepostet werden, sodass alle Kollegen davon erfahren.

Die Zielgruppe von „Facebook at work“ sind in erster Linie Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern. Allerdings gilt der Markt für derartige Angebote als hart umkämpft. Trotzdem räumen Experten dem weltweit erfolgreichsten sozialen Netzwerk gute Chancen ein, sich auch auf diesem Markt durchzusetzen. Denn wie Facebooks Software-Entwickler Lars Rasmussen jetzt mitteilte, arbeitet der Konzern im Grunde seit etwa zehn Jahren an dem Projekt.

Bereits seit Langem nutzen Facebooks eigene Mitarbeiter das Programm, um sich untereinander abzusprechen, Meetings anzukündigen oder Dokumente allen zugänglich zu machen. Selbst wenn Facebook-Gründer Mark Zuckerberg seinen Mitarbeitern etwas mitteilen möchte, nutzt er – Rasmussen zufolge – „Facebook at work“.

Diese jahrelange Erfahrung, gepaart mit der Tatsache, dass auch die Angestellten fremder Firmen sich in der Regel bereits mit Facebook auskennen, es mögen, bedienen können und somit nicht erst umständlich etwas ganz Neues lernen müssen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass „Facebook at work“ ein voller Erfolg werden könnte.

Noch viele Fragen offen

Dennoch sind längst nicht alle Fragen geklärt. So hat Facebook bis jetzt noch keine konkreten Angaben dazu gemacht, was das Angebot kosten beziehungsweise wie es sich finanzieren soll. Denkbar wäre beispielsweise eine kostenpflichtige Version für Unternehmen, die dann ohne Werbung auskommt sowie zusätzlich eine kostenlose Version, bei der allerdings Werbeanzeigen toleriert werden müssten.

Auch welche Funktionen und Möglichkeiten das Programm genau beinhalten soll, steht noch nicht abschließend fest.

Ebenso gibt es noch ungeklärte Fragen bezüglich des Datenschutzes. Denn der Gedanke, wichtige, interne Informationen über ein Unternehmen oder über einzelne Projekte bei Facebook einzugeben, gefällt längst nicht jedem. Selbst wenn das soziale Netzwerk versichert, dass „Facebook at work“ sowie die darin enthaltenen Informationen streng von der übrigen Plattform getrennt, und Daten somit nur für zugangsberechtigte Personen verfügbar sein sollen.

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