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Melanie 02.02.2015 10:04 Uhr
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Neue Nutzungsbedingungen sind in Kraft getreten

Bei Facebook gibt es jetzt neue Nutzungsbedingungen. Seit dem 30. Januar – einen Monat später als eigentlich geplant – gelten die neuen Geschäftsbedingungen. Ablehnen können Mitglieder die Änderungen nicht. Wer sich anmeldet, akzeptiert sie ganz automatisch.

Mitglieder überlassen Facebook noch mehr Daten

Für die User bedeuten die Änderungen vor allem, dass sie mehr Daten von sich preisgeben – ob sie wollen, oder nicht. Diese Ankündigung hatte bereits im Vorfeld viel Kritik ausgelöst und sogar heftige Diskussionen im Bundestag nach sich gezogen.

Denn viele Daten- und Verbraucherschützer protestieren gegen Facebooks neue Geschäftsbedingungen und sehen die Politik in der Pflicht, neue datenschutzrechtliche Regelungen zu finden, durch die Verbraucher besser geschützt werden.

Außer regelmäßig die Cookies zu löschen, die eigenen Privatsphäre-Einstellungen immer wieder zu überprüfen oder sogar den Facebook-Account ganz zu löschen, können Mitglieder sich derzeit nicht gegen die neuen Regelungen wehren.

Die fünf wichtigsten Änderungen

Die wichtigsten Änderungen für Facebook-Mitglieder betreffen dabei die Werbung, die Interessenprofile, die Standortdaten, den „Kaufen-Button“ und die Sichtbarkeit der eigenen Inhalte.

Personalisierte Werbung
Die Werbung will Facebook nun noch genauer auf seine einzelnen Mitglieder abstimmen. Bisher konnte das Unternehmen die bevorzugten Marken und Produkte nur durch die „Gefällt mir“-Angaben sowie durch einige andere Dinge innerhalb von Facebook selbst erkennen.

Nach den neuen Richtlinien darf Facebook jetzt noch ganz andere Daten zur Auswertung heranziehen. Welche Apps die Mitglieder benutzen oder welche Seiten außerhalb von Facebook im Internet besucht werden, speichert auch das soziale Netzwerk und stimmt die Werbeanzeigen, die den Nutzern angezeigt werden, darauf ab.

Eigene Interessenprofile sehen
Wie Facebook mitteilt, hat nun jeder Nutzer die Möglichkeit, „mehr Kontrolle“ über die Werbung zu bekommen, die ihm persönlich angezeigt wird. Mit nur ein paar Klicks können User ihre Interessenprofile sehen und wissen dann, warum für sie genau diese Werbung erscheint. Die Anzeigenpräferenz kann dann sogar geändert werden. Allerdings ist das keine Garantie dafür, dass bestimmte Werbung nicht mehr auf der eigenen Facebook-Seite auftaucht.

Ermittlung des Standorts
Facebook kann nun anhand der Facebook-App auf dem Smartphone und dem integrierten GPS-Modul den Standort einer Person erkennen und ihr die jeweils passende Werbung anzeigen. Aktuelles von Freunden, die sich gerade in der Nähe aufhalten, wird dann genauso sichtbar wie Vorschläge für Bars, Geschäfte oder Restaurants in der Umgebung.

„Kaufen-Button“
Mit dem sogenannten „Kaufen-Button“ sollen Mitglieder direkt über ihr Facebook-Konto einkaufen können. Informationen wie die Einkaufsgewohnheiten und die Kontodaten erhält Facebook dabei ganz automatisch und kann dann noch umfangreichere Personenprofile erstellen. Der „Kaufen-Button“ ist allerdings bislang noch nicht für alle Mitglieder verfügbar.

Sichtbarkeit einstellen
Mit den geänderten Richtlinien soll es für Mitglieder eigentlich einfacher werden, anzugeben, wer ihre jeweiligen Inhalte und Daten sehen darf. Alle Optionen für die eigene Sichtbarkeit und somit zum Schutz der persönlichen Daten so einzustellen, wie man möchte, ist mitunter jedoch etwas kompliziert beziehungsweise unübersichtlich. Außerdem bleiben Daten, die für andere Mitglieder verborgen sind, trotzdem jederzeit für Facebook selbst sichtbar.

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