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Melanie 12.02.2015 17:29 Uhr
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„Legacy Contact“ regelt das digitale Erbe

Die Mitgliedschaft bei Facebook bringt vielen Menschen eine Menge Freude im Leben. Was aber geschieht mit all ihren Daten, wenn sie sterben?

Wie mit den persönlichen Daten beziehungsweise dem Profil innerhalb eines sozialen Netzwerkes nach dem Tod einer Person umgegangen werden soll, ist eine gleichermaßen heikle und wichtige Frage.

„Vermächtnis-Verwalter“ kümmert sich um das Facebook-Profil

Facebook hat jetzt eine Möglichkeit gefunden, das digitale Erbe seiner Mitglieder zu verwalten. So will das soziale Netzwerk eine neue Funktion einführen, mit der jeder Nutzer eine Art „Vermächtnis-Verwalter“ für sich auswählen kann, der sich nach seinem Tod um sein Profil kümmert.

Als sogenannten „Legacy Contact“ kann jedes Mitglied zu seinen Lebzeiten eine Person seines Vertrauens bestimmen. Im Todesfall bekommt dieser Verwalter dann bestimmte Rechte und Befugnisse über das Profil des Verstorbenen. So könnte er zum Beispiel eine Art digitalen Grabstein schaffen, indem er einen Beitrag – fast so wie eine Grabinschrift – auf dem Profil des Verstorbenen veröffentlicht.

Auch das Profilbild kann vom „Legacy Contact“ dem Anlass entsprechend abgeändert werden. Außerdem ist er in der Lage, Freundschaftsanfragen für den Verstorbenen anzunehmen.

Befugnisse individuell festlegen

Was genau der Bevollmächtigte tun darf, kann jeder zu seinen Lebzeiten individuell festlegen. Auch ist niemand dazu verpflichtet, überhaupt einen „Legacy Contact“ auszuwählen. Gibt es keinen, friert Facebook den Account automatisch ein, sobald es über den Tod eines Nutzers informiert wurde.

Bislang gibt es diese neue Funktion nur in den USA, allerdings soll sie bald auch andernorts verfügbar sein.

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