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Melanie 11.06.2015 10:19 Uhr
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Erstes Spiel für den Messenger ist da

Mit dem Facebook Messenger können nun auch Spiele gespielt werden. „Doodle Draw“ ist das erste richtige Spiel, das seit der Einführung des Dienstes im April für die Nutzer in der App-Liste zur Verfügung steht.

Zunächst wurden innerhalb des Messengers höchstens Apps angeboten, mit denen Soundeffekte erstellt oder animierte Avatare für Video-Nachrichten ausgewählt werden konnten. Doch nun hat das Unternehmen offenbar festgestellt, dass auch Spiele gut zum Messenger passen könnten. Facebook hatte schließlich schon auf seiner letzten Entwicklerkonferenz angekündigt, dass die Messenger Plattform für alle Entwickler offen sein soll, um so zu erfahren, was die User möchten. Weil anscheinend eine Nachfrage nach Spielen besteht, war es für Facebook nur ein logischer Schritt, sie auch innerhalb des Nachrichtendienstes anzubieten.

Bilderraten mit „Doodle Draw“

Das Spiel „Doodle Draw“ wird für iOS- sowie für Android-Geräte angeboten. Es erinnert ein wenig an das Brettspiel „Pictionary“, bei dem die Mitspieler raten müssen, was einer der Spieler gezeichnet hat. Innerhalb des Messengers können die kleinen Zeichnungen an Freunde verschickt werden, die herausfinden sollen, was das Bild darstellt. Während des Spiels können Punkte gewonnen werden, die es ermöglichen, weitere Malfarben hinzuzukaufen.

Natürlich eröffnet sich Facebook so auch die Option, die Spieler „echtes“ Geld in das Game investieren zu lassen. Ob das soziale Netzwerk diese Möglichkeit irgendwann tatsächlich als Einnahmequelle nutzen wird, ist bislang allerdings noch offen. Bisher bleibt Facebook in erster Linie bei dem bewährten Verfahren, seinen Mitgliedern Gratis-Spiele anzubieten, und sie so länger auf der Seite zu halten. Denn seine Gewinne erzielt das Unternehmen nach wie vor hauptsächlich mit Werbeanzeigen.

Im besten Fall könnte dieses Prinzip auch mit „Doodle Draw“ innerhalb des Messengers funktionieren. Weil das Spiel einfach Spaß macht, könnten die User so dazu gebracht werden, den Nachrichtendienst noch öfter zu benutzen.

Qualität statt Quantität ist die bessere Wahl

Jedoch darf Facebook dann nicht erneut den Fehler machen, das Spiel zu einer Quelle für Spam verkommen zu lassen. Bereits vor einiger Zeit gab es für Mitglieder die Möglichkeit, innerhalb von Spielen Pluspunkte und Boni zu sammeln, wenn sie ihre Freunde einluden, das Game zu spielen. Das führte dazu, dass die Spiele beziehungsweise der Facebook-News Feed nach kurzer Zeit dermaßen zugespammt waren, dass Facebook diese Option wieder abschaffte – was wiederum ein Rückschlag für die ‎Spiele-Unternehmen war.

Zunächst sah es so aus, als würde Facebook hier erneut den Fehler begehen und Punkte dafür verteilen, wenn Spieler ihre Freunde einladen. Doch mittlerweile haben die Spieleentwickler diese Möglichkeit wieder gestoppt.

Stattdessen scheint Facebook sich lieber auf die Qualität der Spiele zu konzentrieren – was langfristig (auch finanziell) vermutlich die bessere Wahl ist.

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